Filmtest zu Molly Hartley
 Molly Hartley

Molly Hartley

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Diskussion:Filmforum | Fernsehforum
Veröffentlicht von Alexander am November 4, 2009



Molly%20Hartley Cover

Wie lebt es sich, wenn die eigene Mutter versucht hat einen umzubringen? Genau dies ist Molly Hartley (Haley Bennett) wiederfahren, als sie in jugendlichen Jahren von ihrer eigenen Mutter wie aus dem Nichts mit einer Schere angegriffen und lebensgefährlich verletzt wurde. Später wurden bei der Mutter einige psychische Störungen diagnostiziert, seit den Vorfällen ist sie in einer geschlossenen Anstalt untergebracht. Für Molly und ihren Vater muss das Leben jedoch irgendwie weitergehen und so suchen sie einen Neuanfang in einer neuer Stadt…

Molly Hartley

Doch das Leben mit einer solchen Vorgeschichte gestaltet sich nicht immer einfach. Geplagt von Angstattacken und spontanem Nasenbluten versucht sich die attraktive Schülerin zunächst von jedem Ärger fernzuhalten. Doch nach und nach fällt es jedem ihrer Klassenkameraden auf, dass mit ihr etwas nicht ganz in Ordnung zu sein scheint. Zunächst landet sie auf der Couch der schuleigenen Psychologin, später wird sie nach einem Nervenzusammenbruch sogar ins Krankenhaus eingeliefert. Kein Wunder, denn Molly hört Stimmen und das ist noch das kleinste Problem: Sie sieht auch immer wieder ihre Mutter. Nicht nur in Albträumen, sondern auch ganz real. Und das Wiedersehen ist nicht gerade herzlich – noch immer will “Mami” das Kind ermorden…

Nach und nach kommen immer mehr pechschwarze Details ans Tageslicht, denn auf der Familie scheint in dunkler und schwerwiegender Fluch zu lasten, der alle Beteiligten immer stärker in ihren Bann zieht. Das alles muss etwas mit Mollys nahendem 18. Geburtstag zu tun haben. Und der ist schon morgen…

Anfänglich wird man von “Molly Hartley” wahrlich in einen Bann gezogen und bekommt eine richtig gelungene Gruselproduktion. Die erste Hälfte des Films bekäme sicherlich eine Wertung im 90er-Bereich. Leider zieht sich der Streifen von Regisseur Mickey Liddell anschließend etwas die Länge. Als Zuschauer ahnt man zunehmend was als nächstes passiert und wird erst ganz zum Schluss nochmals richtig überrascht. Die Mischung aus Gruselfilm mit Teenagerproblematik ist aber an sich sehr gelungen und unterhaltsam. Auch technisch kann der Film in Bild und Ton überzeugen und liefert als Extras auf der DVD immerhin noch den Originaltrailer und einige Interviews der Hauptdarsteller.

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Fazit

Fazit

Sehenswerter Gruselschocker mit toller Besetzung und zahlreichen "Huch-Momenten". Leider flacht der Film in der zweiten Hälfte etwas ab, was erklärt, dass es nicht mehr für eine 90er Wertung gereicht hat. Gut unterhalten wird man trotzdem, wer die Gelegenheit bekommt den Film zu sehen, sollte es nicht verpassen.
Gesamtwertung             

86

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